Es war Dienstag früh. Sie saßen sich gegenüber. Er, auf dem Stuhl, sie auf der Couch, wie immer. Wow, eine Couch in der Küche hat nicht jeder, hatte sie einmal gesagt. Sie starrte vor sich hin. Er starrte auch. Die Brötchen vom Frühstück waren alle. Er hatte noch Kaffee. Sie trank nie welchen. Er sah zum Fenster hinaus. Der Birnbaum draußen war schön grün. Er liebte den Sommer. Sie schaute ihn an. Er wartete. Dann wandte er seinen Kopf und sein Blick streifte ihre Augen. Er atmete hörbar aus. Sie schaute ihn noch immer an. Er griff zu seiner Tasse und trank einen Schluck Kaffee. Dann schaute auch er sie an. Sie lächelte und wandte den Kopf zur Wand. Er schaute wieder aus dem Fenster. Der Himmel war klar und herrlich hellblau. Er liebte den Sommer. Wieder schaute er sie an. Dann stand er auf, ging über den Flur ins Arbeitszimmer und zog die Tür hinter sich zu. Sie zog ihre Beine zu sich auf die Couch herauf. Der Schuß war laut. Sie blieb sitzen. Stunden später ging sie über den Flur hinüber ins Arbeitszimmer und ließ die Tür offen stehen. Sie sah, trat an ihn heran, fiel über ihn nieder und begann zu weinen.
